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Titel: Martin-Luther-Kirche ist 175 Jahre alt
Autor: MB
Quelle: meinbezirk.at/Rundschau OÖ vom 29.10.2019

Mit einem Festgottesdienst beging die älteste evangelische Kirche in Linz am 20. Oktober ihr großes Jubiläum.

LINZ. Auf den Tag genau am 20. Oktober 1844 wurde die heutige Martin-Luther-Kirche eingeweiht. Damals befand sich das Gebäude noch außerhalb der Stadtgrenze und hatte keinen Turm. Der Festgottesdienst zum 175. Jubiläum wurde vom Generalsekretär des Lutherischen Weltbundes, Martin Junge, gehalten. Außerdem wirkten der neu gewählte Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich, Michael Chalupka, und der Superintendent der Diözese Oberösterreich, Gerold Lehner, mit. Zahlreiche Gäste, darunter auch Bürgermeister Klaus Luger, wohnten dem Gottesdienst bei.

Platz soll grüner werden
Gemeinsam mit der Stadt Linz wird an ersten Plänen gearbeitet, um den Martin-Luther-Platz zu begrünen. In der Pfarre wurde einstimmig beschlossen, das Prädikat "A&O-Gemeinde" zu beantragen. Dieses Prädikat steht für akzeptierend und offen für alle Lebensformen und wird seit 2015 von der Plattform der lesbischen, schwulen und bisexuellen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter der Evangelischen Kirche in Österreich vergeben.
Autor: Christian Diabl aus Linz
Verfasst am: 30.10.19, 13:17
Titel: Chalupka: EU-Staaten müssen Verantwortung in Syrien übernehmen
Autor: MB
Quelle: www.evang.at vom 29.10.2019

6 Millionen Menschen in Syrien auf der Flucht, 5 Millionen in Nachbarländern

Wien (epdÖ) – Angesichts der sich erneut zuspitzenden humanitären Krisensituation in Nordsyrien hat der evangelisch-lutherische Bischof Michael Chalupka die EU-Staaten dazu aufgefordert, verstärkte Unterstützung vor Ort zu leisten. In einem am Sonntag, 27. Oktober, im ORF-Religionsmagazin „Orientierung“ ausgestrahlten Interview sagte Chalupka auf die Frage nach der Möglichkeit einer neuerlichen Flüchtlingswelle wie im Jahr 2015: „Meine Hauptsorge im Moment – bevor wir uns über Flüchtlinge bei uns Gedanken machen müssen – ist, dass die Menschen dort so versorgt werden, dass sie über den Winter kommen.“ Die EU sei hier zu untätig, überließe das Spielfeld Akteuren wie den USA, der Türkei oder Russland. Neben Unterstützung für die humanitäre Hilfe, die unter anderem Kirchen in der Region leisten, seien Friedensinitiativen erforderlich, so Chalupka. Laut Zahlen des UNHCR sind mehr als 6 Millionen Syrerinnen und Syrer in ihrem Heimatland auf der Flucht, mehr als 5,6 Millionen sind in die Nachbarländer geflohen.
Verneint hat Chalupka in dem Gespräch, das am Reformationstag (15 Uhr) auf ORF III in voller Länge gezeigt wird, ob er sich eine 96. These zu den 95 von Martin Luther proklamierten wünsche: „Das würde ich mir nicht anmaßen. Ich wäre schon froh, wenn sich die reformatorische Erkenntnis, dass wir soviel geschenkt bekommen im Leben und daraus etwas machen sollen, durchsetzen würde.“
Verfasst am: 30.10.19, 13:15