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Titel: Ostern: Geistliches, Theologisches und Musikalisches in Radio und TV
Autor: MB
Quelle: www.evang.at vom 10.4.2019

Karfreitags-Gottesdienste aus Feffernitz und Trofaiach

Wie (epdÖ) – Viel Evangelisches erwartet das ORF-Publikum auch heuer rund um Ostern. Den Höhepunkt bildet dabei der TV-Gottesdienst zum Karfreitag am 19. April. Übertragen wird der Gottesdienst aus Feffernitz in Kärnten, mit der Gemeinde feiern Ortspfarrerin Birgit Meindl-Dröthandl und Superintendent Manfred Sauer. Meindl-Dröthandl, die auch Vize-Präsidentin der Synode A.B. ist, sieht die Kernbotschaft des Karfreitags darin „dass auch am Tiefpunkt Gott da ist, da sein kann“. Dadurch rückt für Sauer „der Karfreitag unmittelbar in unsere Lebenswirklichkeit“: Gott sei „mitten im Leid gegenwärtig“. Für die musikalische Gestaltung sorgt der Kärntner Diözesankantor Martin Lehmann. Zu sehen ab 9.30 Uhr auf ORF2.

Der Radiogottesdienst zum Karfreitag kommt heuer aus Trofaiach in der Steiermark. Mit der Gemeinde feiern hier Ortspfarrerin Daniela Weber und der steirische Superintendent Wolfgang Rehner. „Gott durchschreitet mit uns die Leiden und Gottesferne – und überwindet sie“, bringt Rehner die zentrale Aussage des Tages auf den Punkt. Zu hören ab 10.04 Uhr auf Ö1.

Die Bekehrung des Saulus zum Paulus bildet das Leitmotiv des Radiogottesdiensts zum Ostermontag, 22. April. Auch Ulrich Zwingli wird in dem Gottesdienst aus der reformierten Pfarrgemeinde Wien-Süd mit Pfarrer Johannes Wittich, Kurator Robert Colditz und Gerti Rohrmoser, Direktorin der Evangelischen Frauenarbeit, eine Rolle spielen: Vor 500 Jahren trat er seine Stelle als Prediger am Zürcher Großmünster an. Das Datum gilt symbolisch als Beginn der Schweizer „reformierten Reformation“. Musikalische Akzente setzt der Erlöserkirche Gospel Choir unter Leitung von Martin A. Seidl. Zu hören in den ORF-Regionalradios (ausgenommen Radio Wien) ab 10 Uhr und zeitversetzt ab 10.05 im Deutschlandfunk.

Theologisches im Radio

Basiswissen über den Karfreitag wird schon im Vorfeld der Karwoche vermittelt: Am Samstag, 13. April, fragt die Ö1-Sendung Logos, was es an dem höchsten protestantischen Feiertag eigentlich zu feiern gibt und worin die theologische Bedeutung des Karfreitags liegt. Zu hören ab 19.05 Uhr.

Theologische Gedanken zu Ostern gibt es dann die ganze Woche hindurch: Der reformierte Landessuperintendent Thomas Hennefeld stellt von Montag, 15. bis Samstag, 20. April immer morgens um 6.55 Uhr (Ö1) Überlegungen zum „befreienden Glauben zwischen Pessach und Ostern“ an.

Am Gründonnerstag, 18. April, spricht die römisch-katholische Theologin Veronika Prüller-Jagenteufel in „Betrifft: Ostern“ unter dem Titel „Kreuzestod und Osterjubel“ über die Bedeutung des Kreuzes und des Osterfestes in der Tradition und heute. Zu hören ab 18.50 Uhr auf Ö1.

Auch an Ö3 gehen die Karwoche und Ostern nicht spurlos vorüber: Am Karfreitag ist um 15 Uhr das Johannes-Evangelium zu hören, am Ostersonntag und Ostermontag gestaltet Roberto Talotta österliche Beiträge, jeweils um 6.40 Uhr.

Musikalische Osterhöhepunkte

Der musikalische Regent des Karfreitags ist Johann Sebastian Bach: In einer Aufnahme aus dem Wiener Konzerthaus ist am 19. April auf Ö1 Bachs „Matthäuspassion“ zu hören. Es spielt das Collegium 1704 unter der Leitung von Václav Luks, Gesang: Collegium Vocale 1704. Beginn 19.30 Uhr.

Den Ostermontag, 22. April, dominieren musikalisch Joseph Haydn und Gustav Mahler. Die Staatskapelle Dresden spielt in der „Matinee“ unter der Leitung von Mariss Jansons, in der Aufnahme von den Salzburger Osterfestspielen 2019 singt Sopranistin Regula Mühlemann. Ö1 sendet ab 11.03 Uhr.

Lyrisches erwartet die HörerInnen am Ostersonntag, 21. April. In „Du holde Kunst“ liest Marion Dengler unter dem Titel „Wohin ich schau, Gethsemane“ Ostergedichte der Wiener Lyrikerin Christine Busta. Ab 8.14 Uhr auf Ö1.
Verfasst am: 11.04.19, 09:22
Titel: Diakonie-Kampagne für „gutes Leben mit Demenz“
Autor: MB
Quelle: www.evang.at vom 10.4.2019

Bewusstseinsbildung und Beratung als Ziel

Wien (epdÖ) – Demenz steht im Mittelpunkt einer aktuellen Info-Kampagne der Diakonie Österreich. Dabei soll das weit verbreitete negative Bild von Demenz relativiert werden: „Menschen mit Demenz sind mehr als ihre Krankheit. Sie haben Ängste und ringen mit den Umständen, unter denen sie leben. Sie erleben schöne Momente und genießen das Leben. Wie jeder Mensch“, heißt es auf der Kampagnen-Homepage, die umfassende Information zum Thema bietet. Ein TV-Spot mit Bewohnerinnen einer Diakonieeinrichtung dient als Einstieg, dazu gibt es Beiträge zum besseren Verständnis, was Demenz eigentlich bedeutet, wie ein Leben mit Demenz gestaltet werden kann, und welche Unterstützungs- und Beratungsmöglichkeiten es für Betroffene und Angehörige gibt. Zu finden sind alle Informationen auf https://demenz.diakonie.at, in den sozialen Medien wird die Kampagne unter den Hashtags #EinevonBeiden und #GutesLebenmitDemenz begleitet.
Verfasst am: 11.04.19, 09:22