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Titel: Frauenarbeit: „Entsetzen“ über Sparpläne der Bundesregierung
Autor: MB
Quelle: www.evang.at vom 17.10.2018

Offener Brief gegen Budget-Kürzungen bei Frauenvereinen

Mit einem offenen Brief anlässlich des Internationalen Tags zur Überwindung der Armut am Mittwoch, 17. Oktober, wendet sich die Evangelische Frauenarbeit in Österreich (EFA) an die österreichische evangelische Kirchenleitung. In dem Schreiben bekundet die Frauenorganisation ihr „Entsetzen“ über die „Kürzungen und Streichungen der Förderungen für Frauenorganisationen, Frauenberatungsstellen und Gewaltschutzeinrichtungen“ durch die Bundesregierung im vergangenen Sommer. Insgesamt sind für diese Einrichtungen im Budgetplan für 2019 230.000 Euro weniger vorgesehen. In dem an den Oberkirchenrat A.u.H.B., die evangelisch-lutherischen Superintendenten und den reformierten Landessuperintendenten adressierten Brief diagnostiziert die EFA-Vollversammlung „die dringende Notwendigkeit, sich besonders um die durch das soziale Netz gefallenen Frauen in unseren Gemeinden zu kümmern“. Die kirchlichen Leitungsgremien ersucht die Frauenarbeit „die Pfarrgemeinden auf die Menschen aufmerksam zu machen, die sich aus Scham oder Kraftlosigkeit im Gemeindeleben nicht zeigen“. Bereits bestehendes und noch wachsendes Angebot für Frauen in den Gemeinden will die EFA mittels „direkter Hilfe über den Solidaritätsfonds oder Hinweise auf Beratungsstellen“ unterstützen.

Verabschiedet wurde der offene Brief auf der Herbstkonferenz der Evangelischen Frauenarbeit, die von 12. bis 14. Oktober in Wien stattfand. Inhaltlich widmete sich die Konferenz, an der 32 Delegierte aus ganz Österreich teilnahmen, dem Thema Ausgrenzung. Die neue Direktorin der Diakonie, Maria Katharina Moser, sagte in ihrem Impulsreferat, die persönliche Begegnung sei die „wirksamste Medizin“ gegen Vorurteile und Ausgrenzung. „Ausgrenzung ist ein Thema das betroffen macht – und einen auch leicht selbst betreffen kann“, meinte die Direktorin der Frauenarbeit Österreich, Gerti Rohrmoser. Oberkirchenrätin Ingrid Bachler, die mit den Delegierten der Konferenz und Pfarrerin Silvia Nittnaus im Hauptbahnhof im „Raum der Stille“ den Sonntagsgottesdienst feierte, unterstrich in ihrer Predigt, dass Ausgrenzung „immer und in jedem Alter“ weh tue.
Verfasst am: 18.10.18, 09:59
Titel: Brot für die Welt: Neue Website online
Autor: MB
Quelle: www.evang.at vom 17.10.2018

Überblick über alle Projekte – Servicebereich für Pfarrgemeinden

Mit einer neuen Homepage präsentiert sich die die evangelische Entwicklungshilfeorganisation Brot für die Welt im Web. Die Seite im neuen Design gibt einen umfassenden Einblick in Projekte – insgesamt 24 in 15 Ländern auf 4 Kontinenten – und thematische Schwerpunkte. Im responsiven Design und damit für die Darstellung auf allen Endgeräte angepasst vermittelt die neue Website in Bildgalerien und Videos einen Eindruck der weltweiten Arbeit.

Zum Download zur Verfügung stehen zudem Hintergrundinformationen, Themenpublikationen und Unterrichtsmaterialien. Die Integration von Social Sharing Buttons ermöglicht die direkte Einbindung von Beiträgen auf Facebook oder Twitter. Die Rubrik „Mitmachen“ verschafft einen Überblick der vielen Möglichkeiten, sich selbst in der Arbeit von Brot für die Welt zu engagieren. Sowohl für Schule und Unterricht als auch für Kirche und Gemeinden gibt es Anstöße, unterschiedliche Projekt-Themen zu unterstützen oder das Thema Entwicklungszusammenarbeit und globale Zusammenhänge in der „Einen Welt“ zu vermitteln.

Für Pfarrgemeinden bietet die neue Website einen eigenen Bereich mit Angeboten und Beispielen, wie die Arbeit von Brot für die Welt in die Gemeinden getragen werden kann. Ob Projektpatenschaften, Aufrufe zu bestimmten Anlässen oder Ideen für Aktionen in der Gemeinde – die Website bietet Ideen, Anleitungen und umfassende Downloadmöglichkeiten von Materialien für die Umsetzung. Ebenso sind Serviceleistungen, wie zum Beispiel wöchentliche Fürbitten, im Bereich für Kirche und Gemeinden zu finden.
Verfasst am: 18.10.18, 09:58