Sonntagsgruß 13.9.
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13.9.2020 - 14.Sonntag nach Trinitatis

Der Sonntag erzählt Geschichten von Menschen, die von Gott beschenkt werden. Der geheilte Aussätzige, Jakob, der auf der Flucht plötzlich den Himmel offen sieht, Zachäus, in dessen Leben Jesus einkehrt, – sie alle erfahren: Sie können nicht mehr so weiterleben wie bisher. Dankbarkeit hat verändernde Kraft.

Wochenspruch: "Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat."

 

PREDIGTTEXT  aus dem Lukasevangelium, Kapitel 19,1-10

Jesus ging nach Jericho hinein und zog hindurch.  Und siehe, da war ein Mann mit Namen Zachäus, der war ein Oberer der Zöllner und war reich. Und er begehrte, Jesus zu sehen, wer er wäre, und konnte es nicht wegen der Menge; denn er war klein von Gestalt. Und er lief voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, um ihn zu sehen; denn dort sollte er durchkommen.

Und als Jesus an die Stelle kam, sah er auf und sprach zu ihm: Zachäus, steig eilend herunter; denn ich muss heute in deinem Haus einkehren. Und er stieg eilend herunter und nahm ihn auf mit Freuden. Da sie das sahen, murrten sie alle und sprachen: Bei einem Sünder ist er eingekehrt.

Zachäus aber trat herzu und sprach zu dem Herrn: Siehe, Herr, die Hälfte von meinem Besitz gebe ich den Armen, und wenn ich jemanden betrogen habe, so gebe ich es vierfach zurück. Jesus aber sprach zu ihm: Heute ist diesem Hause Heil widerfahren,

denn auch er ist ein Sohn Abrahams. Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.

 

GEDANKEN

„Der ist verloren …“, sagen Menschen über einen, den sie aufgeben, für den sie keine Hoffnung mehr haben.

 „Den kannst du vergessen…“, sagen Menschen über einen, dem sie nicht zutrauen, dass er sein Leben ändert, oder dass er auch gute Seiten hat.

„Dich hatte ich verloren …“ sagt Gott zu ihnen und freut sich wie jemand, der endlich findet, was er lange, lange gesucht hat.

                                                             Pfarrerin Anneliese Peterson

Zuletzt bearbeitet am: 12.09.20, 19:25
Geschrieben von: anpe
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