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Titel: GEMEINSAM FEIERN: 200 Jahre „Stille Nacht, heilige Nacht“ – das Jubiläum im ORF-TV
Autor: MB
Quelle: http://presse.ORF.at vom 28.11.2018

Tradition, Brauchtum und Religion im Advent und zu Weihnachten im ORF-Fernsehen

2018 feiert „Stille Nacht, heilige Nacht“ sein 200-jähriges Jubiläum. Der ORF widmet dem wohl bekanntesten Weihnachtslied der Welt einen umfangreichen TV-Schwerpunkt mit Dokus, Reportagen und musikalischen Weihnachtshighlights. Darüber hinaus stehen auch wieder zahlreiche Sendungen im Advent und in der Weihnachtszeit ganz im Zeichen von Tradition, Brauchtum und Religion.

„Stille Nacht“ – das Jubiläum im ORF-TV

Musikalische Weihnachtshighlights in ORF 2: Ganz im Zeichen des 200-jährigen Jubiläums steht am 23. Dezember „Zauberhafte Weihnacht im Land der ‚Stillen Nacht‘“. In der Sendung mit Sonja Weissensteiner und Harald Krassnitzer dreht sich alles um die Verbreitungs- und Entstehungsgeschichte des Liedes. Außerdem erwarten sie im Gutshof Flachau zahlreiche musikalische Gäste wie u. a. die Wiener Sängerknaben, Chris de Burgh, Stefan Mross, Semino Rossi, die Kastelruther Spatzen, die Jungen Zillertaler und die Amigos. Am 24. Dezember begrüßt Zabine Kapfinger einmal mehr das Publikum zur „Bergweihnacht“, in der sie diesmal auf Spurensuche in der Region Klopeiner See – Südkärnten geht.

Am 16. Dezember präsentiert ein „Österreich-Bild aus dem Landesstudio Salzburg“ „Mythos und Geschichte“ aus 200 Jahren „Stille Nacht, heilige Nacht“ (am 23. Dezember auch in 3sat). Darüber hinaus zeigt „kreuz und quer“ am 18. Dezember „Die Botschaft von ,Stille Nacht‘“. Auf filmische „Stille Nacht“-Spurensuche begibt sich am 21. Dezember in ORF 2 (sowie am 23. Dezember in ORF III und am 25. Dezember in 3sat) „Das ewige Lied“ mit Tobias Moretti als Joseph Mohr und Heio von Stetten als Franz Gruber. Am 13. Dezember ist der erfolgreiche Salzburger Rapper Michael Zöttl alias „DAME“ – er ist der Ur-ur-ur-ur-Enkel des „Stille Nacht, heilige Nacht“-Komponisten Franz Xaver Gruber – zu Gast im ORF-Nighttalk „Stöckl.“.

ORF III bietet außerdem fünf weitere Dokumentationen zum Thema:

Bereits am 1. Dezember steht die Premiere des Films zur Salzburger Jubiläums-Landesausstellung auf dem Programm: „Die Friedensidee im Museum“. Außerdem: „Klingendes Österreich – Weihnachten im Pongau“ (15. Dezember), „Stille Nacht, heilige Nacht: Die Geschichte eines weltberühmten Liedes und seiner Schöpfer“ (18. Dezember), „Magische Weihnachten: In der Bergbauregion Pillerseetal-Leogang“ (21. Dezember) und „Klingendes Österreich – Das große Lied“ (22. Dezember).

„Stille Nacht“-Jubiläumskonzert für „Licht ins Dunkel“

Im „Stille Nacht“-Jubiläumsjahr haben sich Parlamentarierinnen und Parlamentarier aller politischen Fraktionen zusammengetan, um das Lied gemeinsam mit anderen, weihnachtlichen Liedern und Gedichten vorzutragen. Nachzuhören auf der CD „Stille Nacht, heilige Nacht – Ein Lied geht um die Welt“, die im ORF RadioKulturhaus aufgenommen wurde und deren Reinerlös der Aktion „Licht ins Dunkel“ zugutekommt. Darüber entstand aus diesem Projekt auch die Idee eines Jubiläumskonzertes, das am 29. November im Wiener Stephansdom stattfindet und dessen Erlös gleichfalls an die Hilfsaktion geht. Unter dem Dirigat von Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka singen österreichische Parlamentarierinnen und Parlamentarier, gemeinsam mit Solisten, Chor und Orchester Ars Musica, „Stille Nacht“ und andere österreichische Weihnachtslieder. Der ORF berichtet ausführlich in den „Seitenblicken“, in „Wien heute“ sowie sämtlichen Sendungen der ORF Daytime, auch bis zu sieben Tage abrufbar als Video-on-Demand in der ORF-TVthek.

„Zeit für LICHT INS DUNKEL“:
Die große ORF-Spendenaktion feiert in diesem Jahr ihren Auftakt am ersten Adventsonntag, am 2. Dezember, um 14.30 Uhr in ORF 2. Nina Kraft und Andreas Onea führen durch die 90-minütige Live-Sendung. Auch am 3. Dezember widmet sich der ORF wieder in allen Medien und vielen Beiträgen und Sendungen des Tages der Aktion – von „Guten Morgen Österreich“ und den „Zeit in Bild“-Sendungen über die „Barbara Karlich Show“, „konkret“ und „Seitenblicke“ bis zur „Promi-Millionenshow für ,Licht ins Dunkel‘“.

Weihnachtliche Tradition, Brauchtum, Kulinarik und Musikhöhepunkte in ORF 2

Musikalisch-weihnachtlich wird es in ORF 2 u. a. mit dem Adventkonzert „Christmas in Vienna“ (21. Dezember) aus dem Wiener Konzerthaus, bei dem traditionell auch „Stille Nacht“ interpretiert wird (Dakapo in ORF III am 23. Dezember). Die „matinee“ am 23. Dezember stellt „Christmas Songs – Jüdische Songwriter und Weihnachten“ in den Mittelpunkt, zuvor geht es in einer weiteren Doku um „Vanille, Zimt und Mandelsplitter – Weihnachtsbäckerei in Europa“. Am Stephanitag (26. Dezember) steht die Feiertags-„matinee“ ganz im Zeichen des weltweit meistgespielten und thematisch zur Weihnachtszeit passenden Balletts „Der Nussknacker“: vor der aktuellen Staatsopern-Inszenierung des Werks gibt es eine Making-of-Doku.

„Magische Weihnachten“ macht am 2. Dezember in Schwaz, am 16. Dezember im Sellraintal sowie am 23. Dezember im Marchfeld Station und zeigt die lokalen Bräuche und Weihnachtsvorbereitungen in den unterschiedlichen Regionen. „Magische Neujahrsbräuche“ stehen am 31. Dezember auf dem Programm. Es weihnachtet auch in der „Schmeckt perfekt“-Küche – von 3. bis 7. Dezember verrät Eveline Wild jeden Tag eines ihrer Lieblings-Keks-Rezepte. Außerdem dreht sich auch bei „Andi & Alex am Sonntag“ am 23. Dezember mit u. a. einem gebackenen Karpfen alles um die Festtage. Kulinarische Streifzüge bietet auch in der Weihnachtszeit „Aufgetischt“: Am 8. Dezember mit „Ein Kärntner Marktplatz“, am 25. Dezember mit „Musik, Musik“, am 1. Jänner mit „Wiener Neustadt“ und am 6. Jänner mit dem „Großglockner“.

Das vielfältige Angebot der ORF-TV-Religion

Ein gewohnt umfangreiches Programmangebot zu Weihnachten präsentiert die ORF-TV-Religion in ORF 2: Zu den traditionellen Höhepunkten der Weihnachtsfeiertage zählen die live übertragenen Festgottesdienste. Am Heiligen Abend steht dabei sowohl die „Evangelische Christvesper“ (dieses Jahr aus der Evangelischen Kirche in Stainz) als auch die „Katholische Christmette“ aus dem Petersdom in Rom auf dem Programm.

Am 25. Dezember folgt der „Katholische Weihnachtsgottesdienst“ live aus der Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt in Maria Saal. Ebenso traditionell am Christtag in ORF 2: der päpstliche Weihnachtssegen „urbi et orbi“ vom Petersplatz. Ein „kreuz und quer“-Spezial (24. Dezember), fünf „FeierAbend“-Dokumentationen (8., 24., 25., 26. Dezember, 6. Jänner), fünf „Was ich glaube“-Beiträge (23, 25., 26., 30. Dezember und 6. Jänner) sowie erweiterte Berichterstattung auf religion.ORF.at ergänzen das Feiertagsprogramm.

Klassisch, traditionell, weihnachtlich – Programmhighlights in ORF III

Unter dem Motto „Weihnachten ganz klassisch“ zeigt ORF III u. a. auch eine Reihe weiterer besinnlicher Musikhighlights, so zum Beispiel das Adventkonzert „Winterklang Werfenweng mit Michael Schade“ (16. Dezember) aus der Pfarrkirche Werfen im Bezirk St. Johann im Pongau, weiters das stimmungsvolle „Adventsingen aus Grafenegg 2018“ (19. Dezember), das „Adventkonzert aus der Frauenkirche Dresden“ (23. Dezember) oder „Mei liabste Weihnachtsweis“ am Christtag (25. Dezember). ORF III präsentiert aber auch Kulinarisches zur Adventzeit: Im neuen TV-Format „Lisa bäckt“ (15. und 22. Dezember) kreiert Auftragskonditorin Lisa Jeitler u. a. eine süße Bescherung.

Besinnlich, traditionell – (Vor)weihnachtliche Stimmung in 3sat

Mit adventlichem und weihnachtlichem Brauchtum, TV-Klassikern und musikalischen Highlights sorgt auch das Programmangebot auf 3sat für (vor)weihnachtliche Stimmung: Zu sehen sind u. a. die Dokumentationen „Vorarlberger Weihnachtskrippen – Von der Entstehung kleiner Kunstwerke“ (22. Dezember), „Glaskugeln, „Strohsterne und Lametta – Eine Kulturgeschichte des Christbaumschmucks“ (25. Dezember) und am Stefanitag „Magische Weihnachten in Schwaz“, „Torten, Stollen und Pandoro – Weihnachtskuchen in Europa“, „Lebkuchenreisen“ und „Vanille, Zimt und Mandelsplitter – Weihnachtsbäckerei in Europa“. Weihnachtsklassiker wie „Weihnachtsengel küsst man nicht“ (24. Dezember), „Single Bells” (25. Dezember), „Der Weihnachtshund“ und „Zwei Weihnachtshunde“ (26. Dezember) sowie eine besondere Version des Opernklassikers „Cenerentola“ und das Adventkonzert „Christmas in Vienna 2017“ am Heiligen Abend ergänzen das 3sat-Festtagsprogramm.

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http://presse.ORF.at
Verfasst am: 30.11.18, 09:28
Titel: Genmanipulierte Babies: Körtner verurteilt Versuch als „ganz unethisch“
Autor: MB
Quelle: www.evang.at vom 28.11.2018

Theologe fordert im Ö1-Interview internationale Aufsichtsbehörde

Entsetzt reagiert der Wiener evangelische Theologe und Medizinethiker Ulrich H.J. Körtner auf die Behauptung eines chinesischen Mediziners, erstmals genmanipulierte Babys zur Welt gebracht zu haben. „Meine erste Reaktion war, möglicherweise ist das Ganze ein Fake. Wir haben immer wieder schon solche Berichte gehabt, am Ende hat sich herausgestellt, das war ein Betrug“, sagte Körtner am Dienstag, 27. November, im Ö1-Mittagsjournal. Der Vorstand des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin bezieht sich dabei darauf, dass der per Videobotschaft verkündete Forschungserfolg eines Teams um He Jiankui von der Universität Shenzhen bislang noch nicht verifiziert werden konnte. Jiankui hatte behauptet, eine befruchtete Eizelle mittels einer Genschere so manipuliert zu haben, dass dadurch die Möglichkeit einer Aids-Erkrankung ausgeschaltet worden sei. Zwei Babies seien bereits vor einigen Wochen im Rahmen des Experiments geboren worden. Körtner hält den Versuch, „wenn er stattgefunden haben sollte“, für „ganz unethisch“.

Bislang ist noch nicht geklärt, ob die behauptete Manipulation technisch überhaupt machbar wäre: „Bei Tieren und Pflanzen hat das funktioniert, beim Menschen wissen wir nicht, ob es funktioniert. Die Frage ist auch, wie viele Versuche wurden vielleicht unternommen, eine Schwangerschaft herbeizuführen, wie viele Fehlversuche hat es gegeben, allein das finde ich schon ethisch nicht akzeptabel. Wie wird es diesen Kindern nach fünf oder zehn Jahren gehen? Niemand weiß etwas darüber.“

Medizinischer Nutzen fraglich, Nebenwirkungen nicht abzuschätzen

Der Zeitpunkt für die Bekanntgabe des vermeintlichen Forschungserfolgs war nicht zufällig gewählt, aktuell tagen Expertinnen und Experten in Hongkong über Genmanipulationen beim Menschen. Auch die Frage, ob sich durch die Verschiebung des medizinisch Machbaren auch der Druck auf Ärzte und Patienten erhöhe, risikoreiche Eingriffe vorzunehmen, stehe dort in Diskussion, so Körtner. Wenn man Krankheiten verhüten wolle, gebe es jedoch ganz andere, sicherere Methoden, so zum Beispiel die Präimplantationsdiagnostik: „Auch die ist ethisch umstritten, aber wenn man darauf aus ist, bestimmte Faktoren, die Erbkrankheiten auslösen könnten, zu verhindern, ist es allemal einfacher, eine Präimplantationsdiagnostik vorzunehmen als eine hochriskante Operation am Genom einer befruchteten Eizelle.“ Auch müsse man nach dem medizinischen Nutzen für die Kinder fragen. Sich gegen alle möglichen Krankheiten absichern zu wollen, sei „uferlos“. Untersuchungen zeigten zudem, dass Nebenwirkungen nicht abgeschätzt werden können: „Ich habe dann vielleicht Malaria ausgeschaltet, dafür habe ich mir das Nilfieber eingekauft.“

Konkret fordert Körtner auf internationaler Ebene rechtliche Rahmenbedingungen und eine Aufsichtsbehörde für Genforschung, UNO und EU müssten hier tätig werden: „Natürlich kann man immer sagen, es gibt Forscher, die Techniken missbrauchen. Aber das sollte uns nicht entmutigen, zu versuchen, einen ethischen Konsens international aufrechtzuerhalten.“
Verfasst am: 29.11.18, 09:25