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Titel: Diakonie Katastrophenhilfe: Neue Kampagne für Hilfe vor Ort
Autor: MB
Quelle: www.evang.at vom 4.7.2018

Erschwerte Situation nach Kürzung des Auslandskatastrophenfonds

Mit einer neuen Kampagne macht die Diakonie Katastrophenhilfe auf die Bedeutung von Hilfe in Krisengebieten aufmerksam. „In und nach Katastrophen sind Menschen vor Ort angewiesen auf unsere Solidarität“, sagt Michael Chalupka, Direktor der Diakonie Österreich und kritisiert: „Politische Versprechungen und leere Worthülsen machen nicht satt.“ Im Wahlkampf im vergangenen Herbst sei eine Steigerung des Auslandskatastrophenfonds versprochen, danach das Versprechen aber gebrochen und der Fonds sogar gekürzt worden, so Chalupka. „Was es in Katastrophengebieten und in Ländern an den Rändern zum Krieg braucht, ist handfeste Hilfe in Form von Nahrungsmitteln, Wasser, Werkzeug oder einem sicheren Dach über dem Kopf.“

Schwerpunktländer der Kampagne sind Syrien, Somalia und Bangladesh. In Syrien brauchen nach Angaben der Diakonie Katastrophenhilfe mehr als 13 Millionen Menschen humanitäre Hilfe, 5,5 Millionen SyrerInnen sind zudem vor dem Bürgerkrieg in angrenzende Staaten geflohen. Im Bürgerkriegsland Somalia gefährden Dürre und Überflutungen die Existenz der Bevölkerung. In Bangladesh befindet sich seit 2017 das größte Flüchtlingscamp der Welt. 700.000 Menschen sind hierher geflohen, der Großteil von ihnen Angehörige der verfolgten Minderheit der Rohingya im benachbarten Myanmar.

Im Rahmen der Kampagne werden in ganz Österreich Plakate affichiert, digitale Screens bespielt und TV- und Radiospots ausgestrahlt. Unterstützung kommt dabei unter anderem von Schauspieler Cornelius Obonya, der die Spots für den Hörfunk eingesprochen hat.

Unterstützt werden kann die Kampagne finanziell durch Spenden auf www.hilftvorort.at, durch das Teilen von Postings in den sozialen Medien oder das Anbringen von Postern. Materialen können unter spenden@diakonie-katastrophenhilfe.at bestellt werden.
Verfasst am: 05.07.18, 08:28
Titel: Diakonie de La Tour: Zwei mal 15 Jahre Inklusion
Autor: MB
Quelle: www.evang.at vom 4.7.2018

Jubiläum für Klagenfurter Stadtcafé und Galerie de La Tour

Mit dem Klagenfurter Stadtcafé und der benachbarten Galerie de La Tour feiern heuer gleich zwei Einrichtungen der Diakonie de La Tour ihr 15-jähriges Bestehen. Zum gemeinsamen Fest geladen haben die beiden am Mittwoch, 4. Juli, und dabei Einblick in ihre Arbeit geboten. „Das Stadtcafé und das Atelier de La Tour mit seiner Galerie sind seit Jahren Leuchtturmprojekte gelebter Inklusion in Kärnten“, sagte Hubert Stotter, Rektor der Diakonie de La Tour anlässlich des Jubiläums.

„Wir ermöglichen unseren Lehrlingen eine ihren Bedürfnissen entsprechende, fundierte Ausbildung für gastronomische Berufe in Form der verlängerten Lehre oder der Teilqualifikation“, betont Gabriele Schöffmann, Leiterin des Stadtcafés unweit vom Lindwurm in der Klagenfurter Altstadt. Seit der Gründung des Cafés wurden hier rund 30 Restaurantfachkräfte ausgebildet, derzeit befinden sich sechs Lehrlinge mit Lernbeeinträchtigung in der integrativen Ausbildung. In Kooperation mit der Volkshochschule werden hier zudem regelmäßig Sprachencafés abgehalten, bei denen in gemütlicher Kaffeehausatmosphäre in verschiedenen Sprachen parliert werden kann.

Die angrenzende Galerie de La Tour bietet eine Bühne, auf der sich bildende KünstlerInnen aus dem seit über 30 Jahren bestehenden Atelier de La Tour präsentieren. Das in Treffen am Ossiacher See angesiedelte Atelier ist aktuell Kreativraum für zehn Menschen mit besonderen Bedürfnissen, ihre Werke kommen in der Klagenfurter Galerie zu Ausstellung. „Die Galerie de La Tour ist ein Ort der Kommunikation, des Austausches und der Inspiration“, unterstreicht Christine Stotter, die sowohl das Atelier als auch die Galerie de La Tour leitet.

Die Diakonie de La Tour ist eine der größten Sozial-, Gesundheits- und Bildungsorganisationen im Süden Österreichs mit mehr als 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in rund 90 Einrichtungen in Kärnten, Osttirol und der Steiermark. Informationen zu den beschriebenen Einrichtungen finden Sie unter http://www.diakonie-delatour.at
Verfasst am: 05.07.18, 08:27